Die Kampagne

Die Statistik belegt: In den Nächten an den Wochenenden kommt es signifikant zu mehr gewalttätigen Übergriffen. Taten wie diejenige von „Sandro“ geschehen oft im Affekt und haben nicht selten schwerwiegende Konsequenzen – sowohl für Täter als auch Opfer. Ziel der Präventionskampagne ist aufzuzeigen, dass in einem Moment das ganze Leben „versaut“ werden kann. Die Geschichte von „Sandro“ ist echt, auch wenn alle Angaben, die einen Rückschluss zulassen würden, aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes verändert wurden.

Das Ausgehvolk ist mehrheitlich digital unterwegs. Mit Instagram TV wurde ein Format gewählt, das der Zielgruppe vertraut ist. Den Anfang machen zwar Plakate, wer jedoch das Ende erfahren will, muss sein Handy zur Hand nehmen. Um die Spannung zu steigern, stiegen die Interessierten mitten in der Geschichte ein.

Teaserplakate mit Botschaften wie „Hier hat Sandro getanzt“ oder „Hier hat Sandro auf sein Date gewartet“ sollen die Aufmerksamkeit der Zielgruppe wecken. An den selben Stellen finden sich kurze Zeit später Plakate, die daran anknüpfen: „Hier hat es sich für Sandro ausgetanzt“ oder „Hier hat Sandro auf seine Verhandlung gewartet“ sollen die jungen Nachtschwärmerinnen und Nachtschwärmer dazu bringen, mehr erfahren zu wollen.

Abgeholt werden sie zusätzlich mit Meldungen im Instagram Feed. Sie rufen dazu auf, auf Instagram TV die ganze Geschichte zu erfahren. Wer die Videos sah, wird an den folgenden Wochenenden vor dem Ausgang daran erinnert, es besser als „Sandro“ zu machen – und dass man lieber das Leben geniessen soll, statt es sich zu ruinieren. Dadurch enthält die Kampagne sowohl edukative Massnahmen als auch Botschaften, die zum relevanten Zeitpunkt zeigen, wie die Angesprochenen mit ihrem Verhalten Situationen entscheidend beeinflussen können.

Anfang machte ein Plakat ohne Absender. Es steigt mitten in der Geschichte ein und sorgt für Aufmerksamkeit.

Ein Folgeplakat knüpft an der Geschichte an und fordert mit einem QR-Code dazu auf, auf digitalem Weg mehr zu erfahren.

Abgeholt werden die jungen User wieder auf Instagram. Im Format Instagram TV erzählen Personen aus „Sandros“ Umfeld, welche Konsequenzen dieser eine Moment für sein ganzes Leben hatte. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes standen nicht die Betroffenen selbst vor der Kamera, sondern Schauspieler. Aber alles was sie erzählten, entspricht „Sandros“ Geschichte.

Abgeholt werden die jungen User wieder auf Instagram. Im Format Instagram TV erzählen Personen aus „Sandros“ Umfeld, welche Konsequenzen dieser eine Moment für sein ganzes Leben hatte. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes standen nicht die Betroffenen selbst vor der Kamera, sondern Schauspieler. Aber alles was sie erzählten, entspricht „Sandros“ Geschichte.